Königsblaue Treue Schaumburg

FC Schalke 04 Fan Club

 

Unsere Vereinsfahrt am 14.11.2015

 

Wenn ein richtiger Schalker seine Fussballschuhe  an den Nagel hängt und zu seiner „letzten Schicht“ ruft dann ist es selbstverständlich für einen Fanclub das er seine Mitglieder aufruft dabei zu sein und demjenigen die „letzte  Ehre“ zu erweisen.

So war es auch diesmal!

Anfang des Jahres erhielten wir die Information das Gerald Asamoah im laufe des Jahres zu seiner letzten Schicht ruft und alle Schalker zu seinem Abschiedsspiel einlädt dabei zu sein.  Wir wussten noch nicht einmal wann es war, aber entschlossen uns frühzeitig Karten zu besorgen. Die Hälfte als sogenannte Steher und die andere Hälfte als Sitzer in der Nordkurve. Wir haben es also diesmal anders herum gemacht. Wir haben uns erst  die Karten besorgt , dann die Mitglieder gefragt wer mit möchte und anschliessend wieder bei unserem Busunternehmen Müller nachgefragt ob er uns wieder fahren könnte.

Tja und ich muss sagen es hat am Anfang sehr gut geklappt. Die „Steher“ haben wir erhalten, die Sitzer auch und zwar in der Nordkurve Block 28 Reihe 4 und 5 und auch unser Busunternehmer Uwe Müller hat gleich zugesagt.

Es dauerte nicht lange und alle Karten waren vorreserviert. Was dann aber passierte war nicht so schön, denn so nach und nach sagte der eine und der andere ab. Aber erst nachdem man mehrfach nachgefragt hatte warum die Anzahlung der Fahrt noch nicht auf dem Vereinskonto überwiesen wurde.

Es war richtig nervig und frustrierend zu gleich. Ich selbst hinterfragte mich, hab ich auf den letzten Fahrten oder Feiern was falsch gemacht? Will man Asamoah nicht mehr sehen?  Tja ich denke manchmal das die Fahrten vielleicht doch ein anderer lieber organisieren sollte, vielleicht fahren dann wieder mehr mit.

Egal sagte ich mir, ich zieh es durch und wenn wir nur mit 5 Personen fahren. Mittlerweile haben wir auch den Termin für Asas letzte Schicht erhalten. Samstag 14.11.2015 um 18:30 Uhr soll es losgehen mit seinem Abschiedsspiel.

Die Woche vor der Fahrt hatte es nochmals in sich, denn zu meinem bedauern verletzte ich mich auch noch am Knie, sodass ich in vielen Dingen gehandicapt war und sogar meine Mitfahrt auf des Messers Schneide stand. Aber dank meines Willens und meiner Ärztin hat es noch geklappt.

Normalerweise bereite ich so eine Fanclubfahrt immer dahingehend vor, das wir viele Spiele auf der Hinfahrt machen um die Zeit bis zum Erreichen des Zieles Gelsenkirchen gut zu überbrücken und um Spass zu haben. Aber diesmal hatte ich dafür wirklich kaum Zeit. So sagte ich mir, ok Du musst dir was anderes überlegen, aber das erst später. Wichtig war nämlich für die Verpflegung an Bord zu sorgen. Also haben sich Karin, Harty und ich uns am Freitag getroffen um die Verpflegung für die Busfahrt bereitzustellen ( Antialkoholische Getränke, Bier und Klopfer ) .

Dann war es endlich so weit. Es war Samstag morgen 10:00 Uhr und ich begab mich mit meiner Frau und Ralle zur 1. Abholstation. Der Bus war auch pünktlich in Kreuzriehe und so konnten wir zeitgerecht um 10:45 Uhr Richtung Haste fahren. Am Bahnhof Haste standen dann schon die ganzen „Neustädter“ und wir konnten unsere Fahrt sofort fortsetzten. Unterwegs noch schnell Erwin einsammeln und dann ab zum Vereinsheim nach Sachsenhagen. Ich glaubte nicht was ich da sah, alle Kisten standen schon an der Strasse zum einpacken, unser Harty hatte sie alle alleine nach vorne getragen. Danke Harty für dein tolles Engagement. Weil alle am Vereinsheim überpünktlich waren, fuhren wir ca 20 Minuten früher als geplant zur letzten Station. Auch hier klappte alles reibungslos und auf die letzten Familie Blome mussten wir im Grunde genommen nicht warten, auch wenn wir es taten, denn sie waren auch gut 10 Minuten vor der geplanten Abfahrt da.

Jetzt waren wir alle vollzählig und wir fuhren mit 26 Leuten und einem Busfahrer Richtung Gelsenkirchen. Ach ja der Busfahrer, Uwe der Inhaber vom Busunternehmen Müller wollte eigentlich diesmal wieder mit uns fahren, aber es kam wieder anders. Unser Busfahrer hieß nämlich Paul welcher uns auf der letzten Fahrt schon gefahren hatte. Wer weiss vielleicht hat Paul so viel Stress gemacht, das Uwe nachgegeben hat, weil Paul uns unbedingt fahren wollte.

So wie es üblich ist, habe ich eine kurze Begrüssung und Ansprache an die Mitfahrer gerichtet. Naja wer mich kennt weiss was bei mir kurz ist, lach, nein nicht was ihr denkt, ich meine die Länge meiner Ansprachen.

Also wie berichtet sagte ich ein paar Begrüssungsworte und was wir  so auf der Fahrt vorhaben. Diesmal konnte ich aufgrund meiner Knieverletzung nicht viel vorbereiten und so kündigte ich nur ein Spiel an. Ich kam während meiner kurzen Begrüssung auch auf die letzte Fahrt zu sprechen wo alle unbedingt Schlager hören wollten um mitzusingen.  Ich erklärte allen das ich die letzte Fahrt auch sehr schön fand und das wir uns diesmal was ganz besonderes ausgedacht haben. Wir haben diesmal Livemusik an Bord also sprich im Bus. Ihr hättet mal in die Augen der Mitfahrer schauen sollen, alle schauten mich ratlos an und drehten sich nach allen Seiten um. Aber hier ist doch keine Liveband rief man mir entgegen. Tja so ist das nun mal , vertraut mir und begrüsst einfach den Musiker Herrn Salmen. Er hat sein Akkordeon mitgebracht und spielt nachher für uns. Ich benötigte dann noch 8 Freiwillige für das Spiel später und es haben sich mehr oder weniger Freiwillig gemeldet:

Karin, Sigrun, Ralle, Elke, Patrick, Uwe Jansen, Thomas Blome sowie Dagmar Breiter. Die Einteilung der Gruppen erfolgt dann später teilte ich allen mit.

Nachdem wir gemeinsam Blau und Weiss gesungen haben erzählte ich noch so ein paar Dinge aus meinem Leben und dann konnte und wollte ich einfach nicht mehr reden, weil  mein Hals schon trocken war.

Tja was soll ich Euch sagen, mein Hals war trocken und bei jemand anderem war nicht der Hals feucht sondern fast die Hose. Wir waren noch nicht einmal auf der Autobahn sondern befanden uns noch auf der Landstrasse da kam schon unser Uwe und schrie: Bitte Pinkelpause , meine Blase ist voll, lange kann ich nicht mehr anhalten.

So kam es wie es kommen musste, wir haben in Punkto 1. Pinkelpause auf der Hinfahrt einen neuen Rekord aufgestellt.

Aber wir sind ja lieb und haben dann auch sogleich bei der nächsten Gelegenheit angehalten damit er seine Blase entleeren kann. Nachdem wir wieder losfuhren sagte ich allen, das der nächste Halt erst in Rhynern sein wird. Eigentlich als Scherz gemeint, aber um es vorweg zu nehmen, der nächste Halt war wirklich erst in Rhynern. Alle Achtung und danke an sämtliche Blasen im Bus.

Wie gesagt wir fuhren los und ich teilte dann auch gleich die Freiwilligen in Gruppen ein.

Die 1. Gruppe hieß Karin und Sigrun, die 2. Da musste ich laut loslachen denn die hatte es in sich. In der Gruppe waren 2 Menschen die nicht auf den Mund gefallen sind um es sachlich auszudrücken. Es waren Elke und Ralle. Die dritte Gruppe bestand dann aus Uwe Jansen und Dagmar Breiter und die letzte Gruppe war besetzt mit Patrick und Thomas Blome.

Der Name des Spiels war einfach denn wir spielten Dalli Dalli. Unser Harty hat den Oberschiedsrichter gemacht und darauf geachtet ob es doppelte Antworten gab.

Ich muss sagen alle 4 Gruppen waren gut und die Antworten oft lustig. Ihr erratet bestimmt welche der Teams gewonnen hat. Richtig ! Sieger war das Team Elke und Ralle ! Überrascht hat mich das überhaupt nicht, denn wenn man die beiden kennt dann war es im Grunde genommen jedem vorher klar. Die 4 besten Teams bekamen auch jeder einen Preis in Form eines Kümmerlings, damit die Stimme auch gut geölt wird nach der Anstrengung.

Wir hatten gerade das Spiel beendet, da bogen wir auch schon auf den Rastplatz Rhynern ein. Ich kann Euch sagen, die Zeit verging im Grunde genommen wie im Flug. Nach einer 30 Minütigen Stärkungspause wollten wir  dann weiter. Hier war aber schon der erste Aufreger.  Einer der Mitfahrer hatte seine Eintrittskarte verloren wie er glaubte. Sichtlich nervös und ärgerlich auf sich selbst suchte er mit Hilfe von anderen den gesamten Rasthof ab. Die Karte blieb aber erst einmal verschwunden und um nicht noch mehr Zeit zu verlieren führen wir los.

Jetzt kam der grosse Auftritt unseres Akkordeonspielers. Wir hatten ja jemanden im Bus der vor ein paar Tagen Geburtstag hatte und so wurde ihm ein Liedchen gesungen. Leider vergaß das Geburtstagskind  uns allen einen auszugeben, aber darüber haben wir alle mal hinweggesehen. Es wurden dann noch einige Stimmungslieder gespielt wobei kräftig mitgesungen wurde und dann waren wir auch schon auf dem Parkplatz der Arena.

Hier fragte ich dann nochmals nach, ob denn die verloren gegangene Karte wieder aufgetaucht wäre. Ist sie!! Seine Freundin hatte sie eingesteckt. Gott sei Dank dachte ich. Jetzt aber der 2. Aufreger. Jetzt war plötzlich von jemand anderem die Karte weg. Alle suchten zusammen den Bus nach dieser Karte ab, aber sie blieb verschollen. Ich nehme es mal vorweg.  Es wurde dann eine Karte neu gekauft und so wie es immer ist, auf der Rückfahrt ist sie dann wie von Zauberhand wieder aufgetaucht. Tja Pech gehabt sage ich nur. Was lernen wir daraus. Die Karten erst kurz vor dem Event den Mitfahrern aushändigen, dann kann so etwas normalerweise nicht mehr passieren.

Die Abschiedsvorstellung und die letzte Fussballschicht von Gerald Assamoah war sehr schön und emotional . Ich glaube der eine oder andere von uns hat ein bisschen Tränenflüssigkeit in der Arena gelassen. Ich persönlich bereue es nicht dabei gewesen zu sein. So etwas wird man in der Art nicht wiedersehen, auch wenn das Ganze in abgespeckter Form präsentiert wurde. In Anbetracht der Vorkommnisse in Frankreich hat man sich dazu entschlossen auf bestimmte Dinge zu verzichten.

Um 21:30 Uhr war dann auch alles vorbei und wir hatten noch genügend Zeit zum Bus zu gehen zumal wir ja um spätestens 22:00 Uhr mit dem Bus die Heimreise antreten wollten.

Ich muss wirklich sagen trotz des Regenwetters waren alle einigermassen pünktlich und um 22:08 Uhr verliessen wir die Arena. Wir wären normalerweise auch um 22:00 Uhr gefahren, aber eine unserer Mitreisenden hatte weichen, flüssigen Stuhl und es wurde erst einmal ausdiskutiert wo sie Ihr „Geschäft“ noch schnell machen kann. Gott sei Dank habe ich immer Loperamid dabei, sodass 2 Kapseln ihr dargereicht wurden.

Die Rückfahrt war wie immer. Die Hälfte schlief, die andere Hälfte sang, aber alle waren der Meinung das es mal wieder eine tolle Fahrt war. 3 Mitreisenden hat es so gut gefallen, das sie gleich im Bus einen zufälligerweise mitgenommenen Mitgliedsantrag ausfüllten und hier kann ich nur sagen: Schön und herzlich Willkommen bei uns im Fanclub.

Gegen 01:45 Uhr verliess ich dann auch als letzter den Bus und kann nur sagen: Auch wenn die Organisation einer solchen Fahrt sehr anstrengend und nervig ist, mit diesem Personenkreis fahre ich immer und gerne wieder. Klar gibt es immer etwas, was man verbessern oder ändern kann, aber es würde ja keinen Spass machen wenn wir alle perfekt wären und ein bisschen Aufregung tut der Gesundheit gut.

In diesem Sinne

Bis zur nächsten Fahrt verbleibe ich mit einem kräftigen

Glück auf

Euer Wolfgang Reck

 

Unser Saisonabschluss am 30.05.2015

Bevor ich ein paar Zeilen über unser Abschlussfest schreibe möchte ich ein paar Zeilen vorab los werden. In den letzten Jahren haben wir immer ein grosses Saisonabschlussfest zusammen mit anderen Fanclubs gefeiert. Auch in diesem Jahr war es im Vorfeld so geplant worden. Frühzeitig habe ich daraufhin unsere Mitglieder auf diesen Termin 30.05.2015 hingewiesen mit der Bitte sich zeitig anzumelden wegen der frühzeitigen Vorbereitsplanung. Wir haben im Vorstand diesen Termin gewählt, weil einige von unseren Mitgliedern am letzten Spieltag nach Hamburg fahren wollten um dort die Bundesligauhr zum Stillstand zu bringen. Leider gelang dieses ja nicht. Wie gesagt, wir wollten wie in den letzten Jahren eine große Saisonabschlussfeier machen. Leider hat sich das Fortgesetzt was in den letzten Monaten schon absehbar war. Kaum jemand hatte sich angemeldet. 14 Tage vor dem geplanten Fest hatten sich 6 Personen angemeldet . Eine Saisonabschlussfeier mit    6 Personen durchzuführen wollte ich einfach nicht. Wie hätte sich unser Fanclub präsentiert wenn unsere Gäste dann in der Überzahl gewesen wären. Nein das wollte ich nicht und so spielte ich persönlich mit dem Gedanken dieses Jahr auf unsere Jahresabschlussfeier ganz zu verzichten. Unsere Mitglieder haben ja durch Ihre Anmeldung gezeigt das sie in diesem Jahr keine wollen.

Ich wurde vom Vorstand überzeugt noch einmal eine Mail rauszuschicken und an das geplante Fest zu erinnern. Dieser Bitte bin ich dann auch kurzfristig nachgekommen und zu meiner Überraschung hatten sich dann bis zum 24.05.2015 14 Personen angemeldet. Ich war zufrieden und sagte damit das Fest jetzt nicht mehr ab. Um jedoch die anderen befreundeten Fanclubs einzuladen war es zeitlich zu spät. Vielleicht können wir es ja im nächsten Jahr wieder grösser ausrichten.

Aufgrund der angemeldeten Personenzahl verzichteten wir in diesem Jahr darauf ein Zelt aufzubauen und richteten unser Vereinsheim so her, das wir alle relativ eng zusammen sitzen um mehr Stimmung reinzubekommen. So war jedenfalls unser Plan. Wolfgang P. erklärte sich dazu bereit wieder für Musik zu sorgen und so stand dem Fest im Grunde genommen nichts mehr entgegen.

In diesem Jahr war die Vorbereitung relativ einfach. Am Freitag um 16:00 Uhr trafen sich Harty,      Elke A. , Tobi und ich uns, um das Haus herzurichten und die Getränke einzukaufen welche wir noch benötigen.  Gegen 19:00 Uhr waren wir dann komplett fertig und zufrieden, sodass wir uns auf den morgigen Tag freuten um mit allen zu feiern.

Ich selbst war am Samstag gegen 17:15 Uhr im Haus und traute meinen Augen nicht. Es waren schon Gäste da und die waren richtig locker. So wie ich hörte waren die ersten beiden schon um 15:00 Uhr am Haus. Scheinbar konnten sie es nicht abwarten zu Feiern.

So nach und nach kamen dann auch alle Gäste und sie kamen nicht mit leeren Händen. Unsere Karin hat mal wieder die Salatspendenaktion organisiert und ich war zufrieden. Leider haben nicht alle die vor Ort waren etwas zum Salatbuffet beigetragen, aber die Dinge die da standen sahen sehr gut aus.

Ich glaube es war das erste Mal seit ich im Verein bin, das wir pünktlich beginnen konnten und so durfte ich die Anwesenden um 18:04 Uhr herzlichst begrüssen. Nach dem gemeinsamen Singen unserer Vereinshymne richtete ich noch ein paar Worte an die Anwesenden. Ich versprach dieses Jahr mich relativ kurz zu halten. Da ich ca. 60 Blätter in den Händen hielt glaubte mir keiner und so kamen ja auch ein paar Zwischenrufe diesbezüglich bei mir an. Was das mit den Blättern auf sich hatte, dazu später mehr. In diesem Jahr hielt ich mich wirklich daran und meine Worte an alle dauerten auch nur ca. 20 Minuten. Über den Saisonverlauf wollte ich einfach nicht reden, da war der Frust von mir einfach noch zu gross.

Im Vorfeld hatte ich darum gebeten das in diesem Jahr sich jemand etwas ausdenken sollte um uns alle zu erfreuen. In den letzten Jahren habe ich das immer gemacht. Im letzten Jahr führten Ralle und ich den Sketch „ Eine Flasche Pommes frites „ auf. Ich fragte dann auch alle Anwesenden wer etwas vorbereitet hätte. Der oder diejenige möchte einmal den Finger heben.  Und was glaubt Ihr wieviele haben den Finger gehoben? Richtig !! KEINER !! Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das nicht im Vorfeld geahnt hätte. Somit lies ich jetzt die Katze aus dem Sack was es mit meinen vielen Zetteln auf sich hatte. Ich habe eine CD mitgebracht mit einer bestimmten Liedreihenfolge . Warum ? Wie gesagt jetzt kamen die Zettel an die Reihe. Auf jedem Zettel war nämlich ein Song mit dem Text aufgeschrieben. Ich erklärte allen Anwesenden das jeder von Ihnen einen oder zwei oder sogar drei Zettel bekommt und dieses Lied dann am Mikrofone uns vortragen sollte. Natürlich mit Musik , der Orginalstimme im Hintergrund und mit mir als Backroundsänger. Ich verteilte dann auch die einzelnen Lieder und wie Ihr Euch denken könnt, sind die Songs auf die Personen bezogen ausgesucht worden von mir. Ich hoffte nur das alle mitmachen und sich keiner weigert. Klar fragte ich im Vorfeld ob jemand nicht mitmachen möchte. Aber die Freude auf meiner Seite war gross das alle zustimmten mit zu machen. Nachdem das alles geklärt war wollte ich dann auch zum Schluss meiner Worte kommen und alle sahen auch schon richtig hungrig aus. Aber eins musste ich noch loswerden. In den letzten Jahren war es immer so, das einzelne von uns nicht richtig mitfeiern konnten weil sie Aufgaben übernommen haben. In diesem Jahr wollten wir es mal anders machen. Da wir ja im Vorfeld allen gesagt haben, das wir grillen werden, wurde bekannt gegeben das der Grill nur bis 20:15 Uhr anbleibt. Wer bis dahin nicht genug gegessen hat, der hätte selbst Schuld ! Auch haben wir uns im Vorstand überlegt, das wir dieses Jahr allen Mitfeiernden etwas zugute kommen lassen wollen. So wurde vorher mitgeteilt das ich mit dem Hut rumgehe und Spenden für unsere Feier sammeln werde. Nach Ende meiner Rede ist dann alles hier im Haus frei und kostenlos bis zum Ende der Feier. Ich konnte in den Augen der Mitglieder und Gäste sehen, dass sie sich darüber gefreut haben. Ach ja übrigens , ich kam nicht zum Sammeln , sondern das hat unser Patrick übernommen und er sammelte 180€. Hinzu kam das wir eine Spendenspardose aufgestellt haben, weil ich im Hut nur Scheine sehen wollte. In der Spardose waren nochmals 45 €, sodass insgesamt die unglaubliche Summe von 225 € zusammen kam. Es reichte zwar nicht für die Kosten der gesamten Feier aber wenigstens zu einem Teil. Hierfür meinen herzlichsten Dank an alle Spender und an Patrick für das Sammeln. Ich habe dann kurz nochmals an die Bezirksversammlung erinnert und allen Mitgeteilt das wir jetzt 2 Monate Sommerpause machen im Haus und das zum Stammtisch im August ein Spieleabend stattfinden wird. Das genaue Datum wird noch gesondert mitgeteilt. Vorraussichtlich in der 2 Augustwoche. Dann wünschte ich allen einen guten Appetit und gab den Sturm auf den Grill frei.

Das schöne war, das ich beim Essen mitbekam wie sich die Leute über die bevorstehende Gesangaufführung unterhielten. Von , das kenn ich bis hin zu , mein Gott das kann ich nicht. Ich bekomm einen Knoten in meine Zunge oder das kann ich nur betrunken sinden. Zum Beispiel

Dedldedei dom, a dedldedei dom. So began nämlich das Lied “ Wer kennt die Frau , die nichts anhat als das Schild auf der Strasse, von zu Hause, in die Stadt  wo ich sooft lang fahr.

Ja es war Lustig das mitzubekommen. Um 20:15 Uhr war es dann endlich soweit. Ich erklärte die Playbackshow für eröffnet. Ach ja zu diesem Zeitpunkt führte Doofmund noch 1:0 gegen die Wölfe. Nach ein paar erklärenden Worte und um allen die Angst zu nehmen, lies ich es mir nicht nehmen , persönlich Griechischer Wein vorzutragen. Ich merkte langsam das die Lockerheit bei allen kam und so war es auch nicht verwunderlich das alle Interpreten Ihre Texte mehr oder minder gut präsentierten. Es wurden Lieder gesungen wie Grosser Bruder, Ich war noch niemals in New York, 99 Luftballons, Atemlos , Da steht ein Pferd auf dem Flur, Das Steigerlied , Polonese Blankenese u.s.w. Das war ein heiden Spass und wir sangen und brüllten ordentlich mit. Ja selbst getanzt wurde zwischen durch. Zum Abschluss gab es noch ein Gesangsduell zwischen 2 Teams. In den einem Team war ich mit Karin und im zweiten die Freundin von Patrick und Sigrun. Im Vorfeld hätte jeder auf das Team Sigrun gewettet, aber Karin und ich haben die beiden um Längen geschlagen. Der ganze Wettbewerb ging dann bis um 22:45 Uhr und wie gesagt, wir hatten einen riesen Spass. Die Krönung war, das wir dann von einem Sender angerufen worden sind, das Karin und ich unbedingt eine Zugabe bringen sollten. Dieses taten wir dann mit dem Lied Im Wagen vor mir. Ich und auch alle anderen fanden, das wir gut waren!!, aber der Sender hat nie wieder was von sich hören lassen. Ich frag mich nur warum.

Unsere Feier war für mich dann gegen 01:45 Uhr zu Ende und so wie ich hörte waren die letzten dann gegen 05:00 Uhr im Bett. Ich muss Euch sagen es war toll und ich möchte an dieser Stelle unserem Wolfgang P. für die tolle Musik danken. Du hast es immer wieder geschafft, das wir das Tanzbein schwangen und das obwohl ich ein kaputes Knie habe.

Aber nicht unerwähnt soll bleiben, das Karin und Elke am Sonntag das Haus wieder sensationell gesäubert und alles hergerichtet haben. Danke dafür. Auch Harty, wie immer Danke für deinen tollen Einsatz bezgl der Vorbereitung und Durchführung des Festes. Ich glaube dieses Mal sagen zu können, das alle die nicht an diesem fest teilgenommen haben, etwas verpasst haben. Ich sag ja, wir werden immer besser und die Krönung zum Schluss. Ich habe vorher erzählt das zu Beginn das Musikaufführung die Doofmunder noch 1.0 führten. Nachdem wir mit dem Singen begonnen haben, änderte sich das Bild und Ihr wisst wie es ausgegangen ist. Ein grosses Lob auf unser Singen und auf alle die daran teilgenommen haben. Ich freue mich auf unsere nächste gemeinsame Feier.

Euer Wolfgang Reck

 

Unsere Fanclubfahrt am 31.01.2015

 

Glück auf zusammen,                                                                                                                                          

wie versprochen möchte ich allen Nichtteilnehmern unserer Fanclubfahrt einen kleinen Einblick über unsere Fahrt geben. Bevor ich aber über den Tag selbst berichte möchte ich Euch daran teilhaben lassen was alles bis zur Fahrt selbst passiert ist.

 

Unsere Fanclubfahrt war nach bekannt werden innerhalb von wenigen Tagen ausgebucht. Aber so wie es immer bei diesen Fahrten ist, haben einige kurz bevor der Kostenbeitrag überwiesen werden musste einen Rückzieher gemacht. So etwas ist  ärgerlich, weil die ganzen angefertigten Listen wieder geändert werden mussten und auch ein Schreiben an alle Fanclubmitglieder raus gehen musste um die freiwerdenden Plätze wieder zu belegen. Diese waren aber auch innerhalb 48 Stunden wieder besetzt.

 

Soweit war ja alles gut und ich persönlich freute mich auf diese Fahrt sehr. Bis 1 Tag vor der Fahrt war auch alles soweit ohne Vorfälle. Ich habe diverse Listen vorbereitet wer wo zusteigt , wer welche Eintrittskarten erhält, für unser Bundesligatippspiel sowie für unser Quiz auf der Fahrt. Desweiteren wurde die Spielanleitung und die Spiele selbst vorbereitet. Alles schien diesmal perfekt zu klappen. Ja Ihr liest richtig, schien, denn was einen Tag vor der Fanclubfahrt passierte war die Hölle für mich und meinen Vorbereitungen.

 

Ich weiss nicht warum, aber ich hatte das Gefühl das mich alle ärgern wollten. Auch wenn es nicht wirklich so war, hatte ich eben das Gefühl.

 

Ich hatte mir ein besonderes Spiel ausgedacht , dazu benötigte ich Weinkorken. Diese sollten laut Hermes Verlag am Freitag den 30.01.2015 geliefert werden. Da  mir die Korken in den Betrieb geschickt werden sollten,  wartete ich bis 17:00 Uhr, aber kein Hermes Verlag Fahrer kam. Ich wurde immer nervöser und dachte fahr nach Hause und wenn die Korken noch geliefert werden dann fährst Du halt noch einmal in den Betrieb. Meine Mitarbeiterin wollte mich dann anrufen wenn das Paket kommt. Gerade zu Hause angekommen ging auch mein Telefon. Klasse dachte ich, die Korken sind bestimmt da. Leider war es nicht mein Betrieb sondern ein Fanclubmitglied das mir sagte das 2 Bekannte welche mitfahren wollte, erkrankt seien und das er jetzt in seinem Bekanntenkreis nachfragt wer noch mitfahren möchte. Ok dachte ich, nicht so schlimm die 2 Namen auf meinen vielen Listen zu ändern ist nicht so schlimm. Gerade hatte ich den Hören aufgelegt, der nächste Anruf wieder eine Absage. Jetzt wurde ich langsam sauer, denn meine Listen stimmten hinten und vorne nicht mehr. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Unser bisheriger Fahrer Uwe von unserem Busunternehmen rief an. Ich hatte schon schlimme Visionen im Kopf, aber dann doch die Erleichterung. Er teilte mir mit, das er selbst uns leider nicht fahren kann, sondern das ein Kollege von ihm uns fährt. Kein Problem hauptsache es fährt uns jemand dachte ich. Jetzt ist aber genug  mit dem telefonieren. Zeitweise sprach ich nämlich mit jemanden an meinem Handy und meinem Festnetz gleichzeitig. Aber es sollte anders kommen. Mein Anrufbeantworter blinkte, das hatte ich vorher nicht gesehen. Ihr könnt Euch bestimmt denken was da drauf gesprochen war oder? Richtig wieder 2 Absagen wegen Fieber u.s.w.  Ja das Wetter war schon grässlich und es tat mir ja auch leid das so viele nicht mitfahren konnten. Ein paar dieser Plätze konnten dann kurzfristig an den Mann gebracht werden, aber meine vorher angefertigten Listen mussten komplett neu überarbeitet und ausgedruckt werden. Ich hatte einen Hals kann ich Euch sagen. Nachdem ich alles wieder bereinigt und auf dem neuesten Stand hatte war ich erleichtert. Plötzlich viel mir aber mein Spiel mit den Korken wieder ein! Mist noch kein Anruf das sie geliefert worden sind. Die Vorbereitung für dieses Spiel hat gut 3 Abende Zeit in Anspruch genommen. Ich hatte so die Nase voll von der Fahrt inzwischen, das ich dachte nur ins Bett jetzt.

 

Die Nacht war nicht besonders, da mir viel durch den Kopf ging. Aber ich war trotzdem am Samstagmorgen entspannt. Alle wichtigen Dinge tat ich in meinen Koffer, so wie ich dachte, und bekam diesen kaum zu. Wie gesagt so gegen 05:30 Uhr war die Nacht ja für mich zu Ende und ich erledigte die letzten Handgriffe. Gegen 07:00 Uhr wollten dann 2 Mitfahrer Hansi und Ilona bei mir sein, damit wir noch vor der Fahrt in Ruhe Frühstücken können. Die beiden waren dann auch pünktlich bei mir und es klappte soweit gut. Um 08:00 Uhr sollte der Bus an dem Treffpunkte sein und es war geplant um 07:45 Uhr aus dem Haus zu gehen. Um 07:30 Uhr räumten wir den Frühstückstisch ab und wollten uns gerade anziehen ( die Schalkesachen ziehe ich immer erst nach dem Frühstück an, weil ich sehr oft mir ansonsten mit Marmelade die Kleidung einsaue ). Wie gesagt, ich wollte mich gerade ankleiden, als das Telefon klingelte. Ich habe nun 3 Telefone zu Hause, aber ich fand auf die schnelle keins. Nach dem  4 Klingeln habe ich es dann gefunden. Am Telefon war Sabine, die Frau von Ralle, sie sollte mich im Namen von Ralle fragen wo ich denn bleiben würde da der Bus schon da wäre. Es war gerade einmal 07:38 Uhr. Ich war wieder auf 200. Jetzt wurde es hektisch bei mir zu Hause, da ich noch nicht angekleidet war, die Frauen noch auf die Toilette wollten und ich wusste das die anderen auf mich warteten.

 

Um 07:52 Uhr war ich dann am Bus und wir fuhren auch gleich los zur 2. Haltestelle zum Haster Bahnhof. Auch hier klappte alles vorzüglich genauso wie am Vereinsheim in Sachsenhagen.  Es klappte so gut, das wir 20 Minuten vor der geplanten Abfahrt schon am letzten Haltepunkt in Stadthagen waren. Das hier noch nicht alle Mitfahrer vor Ort waren, war verständlich. Was ich nur amüsant fand war die Tatsache das die beiden jüngsten Mitfahrerinnen die letzten waren. Im Grunde genommen waren sie in der Zeit, also pünktlich.

 

So jetzt waren wir also vollzählig und fuhren mit 48 Personen + Busfahrer Richtung Gelsenkirchen.

 

Nach einer kurzen Begrüssung durch den Busfahrer und meiner Person ( naja ich habe versucht mich kurz zu halten was aber wieder einmal nicht gelungen ist), wurde der Fahrtablauf im groben bekanntgegeben.  Das heisst erst einmal Verteilung der Eintrittskarten . Gleichzeitig konnte das Ergebnis des Spiels Schalke 04 – Hannover getippt werden. Harty und ich sind dann auch durch die Reihen im Bus gegangen , bevor wir jedoch alle Reihen bzgl. des Tippspiels abgefragt hatten, kamen wie auf jeder Fahrt schon die ersten Rufe nach einem WC. Eine Mitfahrerin konnte Ihren Urin kaum noch halten. Unser Busfahrer fuhr dann auch die nächstmögliche Rastmöglichkeit an, aber hier konnten nur die Männer Ihre Blase leeren weil kein Frauen WC vorhanden war. Das heisst es war schon vorhanden, aber abgeschlossen. Natürlich nutzten viele die Gelegenheit um noch schnell eine zu Rauchen. Nach ca 10 Minuten ging es  weiter, aber nur 5 km denn die Frauen schrien das der Druck auf die Blase nicht mehr auszuhalten sei. Na gut auch hier wurde angehalten um den Frauen Erleichterung verschaffen zu lassen. Nach wiederum 15 Minuten setzten wir unsere Fahrt fort. Geplant war es im Vorfeld von mir an dieser Stelle die 3 Spiele im Bus bekannt zu geben, aber so wie im richtigen Leben, kam ich wieder einmal nicht zu Wort.

 

Unsere 2. Vorsitzende Karin ergriff das Mikrofon und überreichte meiner Frau Präsente. Ich frage mich nur, warum bekommt sie jedesmal was. Klar meckert sie ab und zu wenn ich stundenlang für den Fanclub was tue, aber deshalb was geschenkt bekommen? Dann müsste ich ja jeden Tag was erhalten dachte ich mir. Aber kaum hatte ich zuende gedacht, kam der Kelch zu mir. Karin bedankte sich bei mir für die Organisation und weil meine Nerven gestern ja blank lagen, bekam ich Nervennahrung. Fand ich übrigens ganz toll und war ganz schön verlegen. Hoffe das hat keiner so mitbekommen! Ja für die gute Organisation hat sie gesagt, jetzt musste ich leider zugeben das die Organisation doch nicht so gut war, denn mein Korkenspiel konnten wir ja nicht durchführen weil die Korken fehlten. So ein Mist. Nagut sagte ich zu allen, dann haben wir halt nur 2 Spiele im Bus. Jetzt mussten Gruppen gebildet werden zu 8 – 10 Mitfahrer. Die Einteilung klappte auch ohne grosse Probleme. Es sollte jetzt das Spiel Wer bin ich statt finden. Hierzu hatte ich zu Hause 40 Karten vorbereitet wo Menschen beschrieben werden, die mit Schalke in Verbindung stehen. Das konnten Spieler, Funktionäre oder sonstige Personen sein. Aber alle hatten etwas mit Schalke zu tun. Ich erklärte das Spiel und wurde immer ruhiger, denn ich hatte die beschriebenen Karten leider zu Hause vergessen. Tja noch ein Spiel weniger. Im Bus wurde darüber nur gelacht und es wurde nicht für schlimm empfunden.

 

Ok dachte ich mir, jetzt aber das 3. Spiel. Es heisst Liederkennung. Ich hatte 30 Schalkelieder und      30 Schlager auf Papier gebracht. Der Mannschaftsführer jeder Gruppe musste nun ans Mikrofone kommen und sich vorher aussuchen ob er sich für Schlager oder Schalkelieder entscheidet. Das von mir gezeigte und ausgehändigte Lied musste er durch Summen oder Geesten seinem Team näher bringen, sodass diese es erkennen , benennen und singen. Für das erkennen des Titels gab es              1 Punkt, für das singen des Refrain 3 Punkte und für das richtige komplette Vortragen des Liedes                5 Punkte. Das ganze musste innerhalb von 30 Sekunden passieren, ansonsten können die anderen Gruppen das Lied anstimmen und erhalten einen Extrapunkt. Die erste Gruppe um Ralle wählten Schlager und nach einigen Anlaufschwierigkeiten klappte es sehr gut.  Nach 6 Liedern wurde die erste Gruppe entlassen und Ralle wollte unbedingt wissen wieviele Punkte die Gruppe hat. Es sollte ja die Gewinnergruppe einen Preis erhalten. Aber ich sagte nur, ich weiss die Punktzahl und werde diese nachher verkünden. Auch die 2. Gruppe wählte Schlager und machte es sehr gut. Nachdem die 2. Gruppe ihren Auftritt beendet hatte, rief Ralle wieder lautstark. Unsere Gruppe war klar besser, wieviel Punkte haben die. Aber auch hier kein Kommentar von mir. Auch die 3. Gruppe machte es toll und dann kam die  4. Gruppe. Diese nahm endlich einmal Schalkelieder.  Was ich im Vorfeld nicht wusste war, dass einige Gruppenmitglieder sowie auch der Mannschaftsführer dieser Gruppe wohl dringend auf die Toilette mussten.  Die ausgewählten Lieder haben sie auch sofort erkannt, aber die Lieder wurden umgetextet.  In jedem Lied kam des Satz vor das sie auf die Toilette müssten. Das war ein Spass. Ich muss wirklich sagen, dass ich nie damit gerechnet hatte das es so gut ankommt dieses Spiel. Die Zeit verging wie im Fluge und wir hielten dann auch gleich an und wisst ihr wo wir waren? Ihr werdet es kaum glauben beim Rasthof Rhynern, also  ca 55km vor dem Ziel. Wo ist die Zeit nur geblieben. Nach einer halbstündigen Rast und einem Gruppenfoto fuhren wir dann weiter. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit verzichtete ich auf die 5. Gesangsgruppe und kam zur Preisverleihung.

 

Jetzt hättet Ihr mal unseren Ralle hören müssen. Unsere Gruppe hat klar gewonnen schrie er! Als ich dann aber mit den Preisen an seine Gruppe vorbei ging zur hintersten im Bus sitzenden Gruppe und verkündete das diese Gruppe mit voller Punktzahl gewonnen hat, verstand er die Welt nicht mehr und schrie nur: Schiebung , das ist Betrug. Was er in dem Augenblick nicht wusste war, das ich keine Punkte aufgeschrieben hatte trotz meiner Listen ! Im Vorfeld hatte ich nämlich 5 Preise organisiert, sodass alle Gruppen das gleiche bekamen und somit alle volle Punktzahl und gewonnen hatten.

 

Gegen 12:30 Uhr fuhren wir dann auf den Busparkplatz der Arena. Einige blieben noch am Bus und tranken ein Bier oder eine Cola , andere gingen schon in Richtung Arena und wir alle freuten uns auf ein schönes Spiel.

 

Das Spiel selbst war nicht so berauschend aus meiner Sicht und auch wenn wir ein bisschen Glück hatten, wurde das Spiel mit 1 : 0 von unserer Mannschaft gewonnen. Das einzig ärgerliche war an dem Spiel die Rote Karte von unserem Hunter. Ich für meinen Teil sage das wir das Spiel verdient wenn auch glücklich gewonnen haben. Aber danach fragt 1 Woche später keiner mehr, denn 3 Punkte sind 3 Punkte.

 

Um spätestens 18:30 Uhr wollten wir wieder in Richtung Heimat fahren. Ich selbst war mit meiner Frau um 17:50 Uhr am Bus und wir waren die ersten. So nach und nach kamen auch die anderen. Obwohl ich im Vorfeld allen gesagt hatte, das sie sich den Weg vom Bus zum Stadion merken sollten, kam gegen 18:10 Uhr ein Anruf von einem Mitglied. Er fragte mich wo denn der Bus stände. Ich fragte ihn wo er denn wäre und er sagte auf der Treppe zum Busparkplatz. Ein schmunzeln streifte mein Gesicht. Naja dann erklär ich dir mal die letzten 20 m und innerhalb 3 Minuten stand er dann auch am Bus. Ich muss wirklich sagen, alle waren pünktlich am Bus und wir könnten zeitig uns auf den Rückweg machen. Klasse Leute  !

 

Sonst ist es auf dem Rückweg immer so, dass viele schlafen und die anderen sich leise unterhalten. Auf dieser Fahrt war es anders. Es wurden Schlager gemeinsam gesungen und wir hatten viel Spass untereinander. Das Tippspiel wurde dann auch aufgelöst und wir hatten 5 Gewinner, welche sich das Geld untereinander teilten. 2  der Gewinner spendeten das Geld komplett und 2 je zur Hälfte an eine Kindereinrichtung. Dieses Geld wird in den nächsten Wochen auch an einen Kindergarten übergeben werden.

 

Ein besonderes Erlebnis auf der Rückfahrt hatte ich jedoch noch. Harty und ich sassen ja teilweise zusammen und so auch auf der Rückfahrt. Plötzlich stand Harty von seinem Sitz auf und ging nach hinten. Naja 2 Reihen nur und stand dann da und sagte zu meiner Frau: neben dem Sitz ich nicht mehr. Meine Frau schaute ihn an und verstand das nicht, da wir eine Minute vorher noch Arm in Arm vorne gesessen hatten.  Harty sprach Karda wieder an und sagte zu ihr, sie soll doch dafür sorgen das die beiden welche hinter ihr sitzen da verschwinden sollen weil sie so blöd grinsen. Plötzlich ein krachen und Harty hatte das Gleichgewicht verloren und plötzlich sass er auf den Getränkekisten. Aber er hatte sich nichts getan und somit war alles in Ordnung.

 

Wahrscheinlich aufgrund der guten Stimmung waren wir schon gegen 21:30 Uhr in Stadthagen und auch ruckzuck in Sachsenhagen.  In Sachsenhagen angekommen kam nochmals der Schweiss auf. Das Schloss an der Schranke wollte nicht aufgehen. Viele haben sich an dem Schloss versucht, aber es wollte und wollte sich nicht öffnen lassen. Gut 20 Minuten später schaffte es dann unser Busfahrer und wendete auf dem Hof.

 

Klar hatten wir alle schon etwas getrunken, aber was dann passierte war ein Bild für die Götter. Einer unserer Mitfahrer wollte wieder in den Bus und klopfte an der Seite des Busses und rief: Mach die Tür auf ich will wieder rein. Leider klopfte er auf der falschen Seite, denn da der Bus ja mittlerweile gewendet hatte, war an dieser Seite keine Tür mehr. Nach ungefähr 5 Minuten merkte er es und ging um den Bus rum und stieg ein. Gegen 22:30 Uhr stiegen dann die letzten Mitreisenden aus dem Bus aus. Ich muss sagen, es war eine tolle Fahrt . Dazu beigetragen haben alle Mitfahrenden und mit so einer Truppe zu reisen macht wirklich Spass. Die ersten Anmeldungen für unsere nächste Fahrt habe ich auch schon per Mail erhalten, obwohl der Zeitpunkt noch gar nicht feststeht. Aber eins sagt es mir, das es nicht nur mir Spass gemacht hat sondern vielen anderen auch. Ein herzliches Danke schön an alle.

BWG Wolfgang Reck

09.01.2015

 

Unsere Saisonabschlussfeier am 03.05.2014

Ich weiss gar nicht wo ich mit meinem Bericht beginnen soll , am Tag der Feier bei den Vorbereitungen oder erst mit Beginn der offiziellen Eröffnung um 18:04 Uhr.

Da das ganze aus meiner Sicht ja geschrieben wird fange ich ganz vorne an, damit jeder mal nachvollziehen kann was es für Arbeit macht so ein Fest vorzubereiten und zu Veranstalten .

Gut 4 Wochen vor dem Fest haben wir uns im Vorstand zusammen gesetzt und beratschlagt wann wir unser Abschlussfest veranstalten wollen und wen wir dazu einladen. Schnell kamen wir auf den 03.Mai dem vorletzten Spieltag weil ich aus persönlichen Gründen am letzten Spieltag verhindert bin. So den Termin hatten wir also. Wir beschlossen natürlich alle Mitglieder unseres Fanclubs einzuladen da wir hauptsächlich das Fest für unsere Mitglieder ausrichten. Aber wir wollten auch Mitglieder unseres befreundeten Fanclubs „Harzer Freunde“ sowie Mitglieder des Fanclubs Horster Knappen dabei haben. Den Fanclub Harzer Freunde kennen wir schon seit Jahren und haben schon sehr oft gemeinsame Feste gefeiert. Eine Premiere ist die gemeinsame Feier mit den Horster Knappen. Klar kenn ich einzelne Mitglieder des Fanclubs sowie ihren Präsi schon gut 3 Jahre und habe privat mit denen sehr oft gefeiert, aber wir haben noch nie eine Fanclubfeier zusammen gemacht.  Nicht vergessen sollten wir einzelne Privatpersonen, die dem Verein schon so manch einen Gefallen getan haben oder mit dem Verein freundschaftlich verbunden sind.

So den Personenkreis hatten wir dann schon mal. 

Jetzt ging es weiter. Was machen wir? Wer holt welche Getränke bzw welche Getränke werden organisiert und in welcher Grössenordnung? Wer baut das Festzelt auf? Wer reinigt unser Vereinsheim? Was machen wir zu Essen? Gibt es ein Programm ? Wann beginnen wir? Wer kümmert sich um die Musik? Fragen über Fragen. Das ganze auf den Schultern von den 3 Vorstandsmitgliedern zu legen ist einfach zu viel, da wir alle ja noch einen anstrengenden Beruf haben. So haben wir nur grob eingeteilt und ich habe die Einladungen dann an alle Mitglieder und Gäste verschickt und auch darin gefragt wer helfen könnte oder Vorschläge hat. Natürlich haben am Anfang nur die geantwortet von denen ich es auch erwartet hatte und sie haben ihre Hilfe angeboten. Aber leider war es wieder einmal nur der harte Kern. Manchmal bin ich tief enttäuscht über die aktive Hilfe der meisten Mitglieder. Aber was klappte aus meiner Sicht war die Organisation der Salatspenden. Meine 2. Vorsitzende Karin hat sich darum gekümmert und die Organisation diesbezüglich übernommen. Um es vorweg zu nehmen. Die Salate waren einfach lecker!

Angemeldet zur Feier haben sich ca 50 Personen , davon 10 von den Harzer Freunden, 10 von den Horster Knappen, 10 Gäste und 20 Mitglieder unseres Vereins. Naja über die Anzahl der Mitfeiernden unseres Vereins möchte ich nichts sagen, denn im Nachhinein waren es noch weniger da einige gar nicht erst erschienen sind trotz Anmeldung.

Ich möchte es jetzt kurz machen. Für die Harzer Freunde wurden Schlafmöglichkeiten in Zelten geschaffen und für die Mitglieder des Fanclubs Horster Knappen habe ich mich bereiterklärt diese in meinem Haus unterzubringen ( sind ja richtige Freunde von mir im laufe der Jahre geworden).

Wir haben dann zusammen eingekauft 30 Kisten Bier, 15 Kisten Kola, diverse Alkoholische Getränke und Nichtalkoholische Getränke. Karin, Harty , Elke Ahlborn und ich sind mehrfach mit unserem Auto hin und hergefahren um alle Getränke besorgen und transportieren zu können.

Dann war es endlich soweit. Wir hatten den 03.05.2014 07:30 Uhr. Der Wecker klingelte und jetzt schnell unter die Dusche den Ulf von den Horster Knappen wecken und dann ab zum Vereinsheim . Wir hatten uns dort nämlich um 09:00 Uhr verabredet zum Zeltaufbau. Als ich mit Ulf kurz vor 09:00 Uhr ankam waren einige schon vor Ort und das Zeltgerüst schon halb aufgestellt. Harty hat mir erzählt er wäre schon seit 06:00 Uhr vor Ort. Ja unser Harty, er hat immer Angst das etwas nicht klappt. Um 11 Uhr waren wir dann mit dem Aufbau fertig und alles wurde dahingestellt wo es hin sollte. Ich habe mich dann vorerst verabschiedet um die restlichen Gäste von den Horster Knappen zu Hause zu empfangen.

Um 17:40 Uhr kamen wir dann mit dem Grossraumtaxi sowie mit Sabine wieder am Vereinsheim an und es ging los mit dem Händeschütteln und den Umarmungen. Ich finde es toll wenn man in strahlende Gesichter sieht.

Pünktlich um 18:04 Uhr konnte ich dann das Fest mit ein paar wenigen Sätzen eröffnen. Ich schaute mich danach noch genauer um und war richtig stolz auf meine Festhelfer. Es war ein wunderbares Salatbufet aufgebaut mit leckeren Dingen. Der Grill mit Bratwurst, Schinkengriller sowie Käsegrillern stach mir auch ins Auge und rechts daneben sah ich einen Dönnergrill mit fettem Fleischspiess. Ich dachte mir, sowas kann man doch nicht essen, aber ich nehme es wieder zurück. Nach gut 1 Stunde  war der Spiess dann richtig knuspig und schmeckte mir persönlich zusammen mit der selbstgemachten Marinade hervorragend. Wo ich auch hinhörte, alle die die deutsche Antwort auf den türkischen Dönner probiert haben, waren überwältigt vom Geschmack. Ralle das haste gut hinbekommen. Danke!

Ich weiss nicht warum, aber es kam von der ersten Minute aus Stimmung auf. Klar hat das auch mit unserem DJ Wolfgang zu tun gehabt, aber auch mit den Anwesenden denn die sind einfach nur Spitze.

So wie jedes Jahr habe ich mir auch diesmal was einfallen lassen um eine kleine Atmosphäre reinzubekommen. Im letzten Jahr habe ich mit 2 Mitgliedern „ Soll ich mir den Sack rasieren oder lieber nicht“ gesungen und diesmal haben wir den Sketch „ Eine Flasche Pommes Frites“ aufgeführt. Ich glaube der kam ganz gut an.

Wenn die Stimmung gut ist, dann fällt einem Spontan etwas ein und so kam es zur grossen Premiere. Thomas von den Horster Knappen und ich haben das Lied Im Wagen vor mir präsentiert. Es war eine richtige Gaudi.

Was die Getränke angeht waren wir gut versorgt, bis auf unseren Julischka der war gegen Mitternacht nicht mehr vorhanden. Alles leer, mein Gott können einige viel trinken. Im laufe des Abends wurde es dann kalt und so wurde kurzerhand ein Feuer gemacht und dann um das Feuer herumgetanzt und gesungen: „Um das Feuer zu drehen ist schön, um das Feuer zu drehen ist schön“. Leider flogen einige Funken sehr hoch  und so hat sich der Präsi Ludi sein Schalkeshirt  angesenkt.

 Ja so ist das wenn man sich nicht schnell genug ums Feuer dreht.

Gegen Mitternacht wurde es meiner Liebsten und den Frauen, die bei uns übernachtet haben, zu kalt und sie wollten nach Hause. Ich habe dann noch schnell ein Taxi geordert und Sabine war so lieb und hat die Frauen nach Hause gefahren. So wie ich hörte ist es aber noch sehr schön weitergegangen mit dem feiern, denn es ging im Vereinsheim wohl bis morgens um 06:00 Uhr.

Ganz so lang ging es bei mir zu Hause nicht. Wie gesagt die Männer mussten ja mit dem Grossraumtaxi nach Hause fahren. Zu Hause angekommen wollten wir in die warme Stube, aber da saßen die Frauen schon und schickten uns in die Küche. Ja nun saßen wir in der Küche und Martin holte 5 Colagläser raus und schenkte Mariacron ein. In jedes Glas ein bisschen. Plötzlich der Einwand: Sind wir hier auf einem Kindergeburtstag oder sind wir Erwachsen? Das war das Signal. Ich habe es jetzt verstanden !!  1 volle Flasche Mariacron reicht gerade einmal um 5 Gläser zu füllen. Wir hatten dann noch reichlich Spass und Martin erklärte uns noch den Refrain vom Maurerlied. Dieser lautet Scheisse,  Scheisse,  Scheisse. Um 02:30 Uhr kamen dann die Frauen und forderten uns auf ins Bett zu gehen da sie müde seien. Einige trotteten dann auch kurz darauf hinterher bis auf Christian und ich. Wir schafften dann noch die 03:30 Uhr und wollten dann auch schlafen gehen.  Ich hatte aber eine bessere Idee. Ich wollte herausfinden wer am lautesten Schnacht. Wir hörten gemeinsam an jeder Tür und kamen zu dem einstimmigen Urteil : Unser Ulf ! Dann gings auch für uns ins Bett und am nächsten Morgen gegen 10 Uhr war die Nacht wieder vorbei und am frühen Nachmittag verliessen mich meine Freunde wieder.  Schade!!

Aber ich möchte mich bei allen Teilnehmern des Festes  einmal herzlichst bedanken.  Ich persönlich hatte viel Spass und fand das Fest einfach nur toll. Danke an unsere Gäste , danke an die Harzer Freunde und danke an die Horster Knappen sowie vielen dank an meine Mitglieder der Koenigsblauentreue Schaumburg. Auch möchte ich es mir hier nicht nehmen lassen mich bei Tobi zu bedanken der vom DRK 10 Sitzgarituren besorgt hat und Ralle der den Dönnerspiess von seinem ehemaligen Arbeitgeber bekommen hat.

 So ein Fest feiere ich gerne wieder. Na wer weiss was ich mir dann für einen Sketch einfallen lasse.

Eurer Wolfgang Reck

1.Vorsitzender

 

 Unsere Fahrt zum Spiel Bremen gegen Schalke am 05.04.2014

Ralle-Wolle und der „Friseur“

 

So jetzt eine kleine Geschichte von mir und Wolle in Bremen:Pünklich um 8 Uhr ging es von Haste mit dem Zug los, mit „natürlich“ einer kleinen Verspätung von ca. 25 Min. waren wir dann in Bremen.Nachdem wir eine kleine Fahrt mit der Straßenbahn machten, kam der große Auftritt von Wolle. Ja glaubt es mir, Wolle ging zum Haareschneiden, ja ja kein Scherz zum Haareschneiden, damit Ihr das versteht, wir wollten eigentlich zum Fußball. Nach dem Erfolg von Wolle – TOLLE FRISUR, fahren wir wieder Straßenbahn und gingen lecker essen. Als wir dann so langsam am Stadion ankommen wurde die Lage immer lustiger. Die „Anderen“ = Ludger & Co. kamen auch so langsam an. Nach ein paar lecker Kaltgetränken gingen wir dann ins Stadion und sahen ein total schlechtes Spiel unserer Knappen. Wenn Ihr glaubt, dass nur das Spiel schlecht war, dann habt Ihr euch getäuscht. Stadion: Scheiße, Bier gabs nicht und der Schiri „Sippl“ war so was von schlecht, egal wie schlecht wir waren. Nach dem glücklichen Punkt fuhren wir wieder Richtung Bahnhof, wo Wolle zwei Lose kaufte und natürlich gewonnen hat. Es gab dann noch lecker „türkisches“ Essen oder man sagt dazu auch Döner. Wolle versorgte uns dann noch mit Erfrischungsgetränken und so ging es dann wieder nach Hause. Zuhause endlich angekommen ließen wir bei Wolle den Abend feucht-fröhlich ausklingen. So Ihr Lieben das war mal die erste kleine Geschichte von mir. BWG Euer Ralle

Unsere Fahrt auf Schalke am 22.03.2014 gegen Braunschweig

Im Vorfeld hatten Sabine, Harty, Ralle und ich ausgemacht das wir zum Heimspiel gegen Braunschweig in unser Wohnzimmer fahren wollen. Normalerweise bin ich immer der Fahrer, weil ich der schlechteste Mitfahrer der Welt bin und im Grunde genommen Angst und Wasser schwitze wenn ich mitfahre. Leider musste ich aus Gesundheitlichen Gründen diesmal in den sauren Apfel beissen und als Mitfahrer fungieren. So machten wir einen Tag vorher aus, dass Sabine, welche sich bereit erklärt hat zu fahren, Harty und mich um 07:50 Uhr bei mir zu Hause abholt.  Harty und ich waren schon um 07:30 Uhr Abfahrtbereit als mein Handy klingelte. Eine Nachricht von Sabine. Lasst Euch Zeit, wir holen Euch später ab da Ralle einen Feuerwehreinsatz auf der A2 noch hat und sie nicht weiss wann er zurück kommt. Naja der Tag fängt ja schon gut an, aber was solls ändern kann man es ja nicht. So hatte ich noch etwas Zeit meine Tasche zu kontrollieren. Wie ich am Anfang erzählt habe , bin ich ein schlechter Mitfahrer und so habe ich mir angewöhnt bestimmte Dinge mitzunehmen wenn ich mitfahre. Das sind immer die aktuelle Tageszeitung Schaumburger Nachrichten, dann die Bildzeitung sowie mein Micky Mouse Buch. Während der Fahrt ist das meine Lektüre und dann bin ich abgelenkt und bekomm von der Fahrt nicht so viel mit. Also wie gesagt alles kontrolliert und leider musste ich feststellen das ich anstatt der Schaumburger Nachrichten mir die Neue Presse gekauft hatte. Naja dachte ich schon wieder was schiefgelaufen. Ist das ein schlechtes Omen für das Spiel?

Gegen 07:46 Uhr dann der erlösende Anruf von Ralle. Der Einsatz mit der Feuerwehr auf der A2 ist beendet und er trinkt noch einen Kaffee und holt uns dann ab. Super sagte ich nur und legte auf.

Um 08:05 Uhr waren die beiden dann da und  um 08:15 Uhr ging unsere Reise ins beste Stadion der Welt endlich los. Die Fahrt war richtig lustig auch wenn ich zwischendurch immer wieder in meine Zeitungen schaute. Sabine war nur am niesen und Ralle hatte extra Gel in seinen Haaren sodass diese zu Berge standen. Ich vermutete das der Schnupfen von Sabine aus einer Allergie heraus kommt weil auch Ihre Augen extrem gerötet waren. Ich hatte auch schon den Allergieherd ausgemacht, das Gel in Ralles Haaren. Um das Gel zu Neutralisieren wollte ich meine Spucke oder gelbes Sputum oder den Rotz von Sabines Nase in Ralles Haar einmassieren. Das wollte er aber nicht und wir 3 anderen haben es nicht verstanden warum. Ralle ist wohl eine kleine Memme ?

Die Fahrt selber war bis auf eine kleine Ausnahme relativ entspannt.  Es muss ungefähr in Höhe Bielefeld gewesen sein, da lass ich ganz ruhig in meiner Zeitung und plötzlich wurde ich auf die linke Seite gedrückt . Ich schaute auf den Tacho und sah 160 km/h . Ich dachte in dem Moment Vettel sitzt am Steuer und fährt sein Rennen. Wir brauchen nicht zu hetzen sagte ich nur und schaute danach gleich wieder in meine Zeitung. Das war der einzige Moment wo ich ein wenig Angst hatte und mir Angstperlen auf der Stirn standen. Aber ich kann trotzdem sagen das Sabine sehr gut und sicher fährt.

Während der Fahrt überlegten wir uns noch, dass wir vor dem Hoteleinzug in den Fanshop an der Geschäftsstelle fahren. Das war sehr gut, denn der Fanshop war leer. Wir betraten also den Fanshop und ich hatte was privates vor, das keiner mitbekommen soll und ich sagte dann auch gleich. Harty bleib Du bei Sabine und ruck zuck war ich die Treppe hoch und ausser Sichtweise. Das was ich besorgen wollte erblickte ich auch gleich. Ich dachte ich wäre gross, aber scheinbar bin ich doch zu klein denn ich kam an diesen Artikel kaum ran und als ich ein Teil davon in den Händen hielt rutschte plötzlich alles was da oben lag runter und der Krach war unüberhörbar. Leider kam mir keiner zu Hilfe, was mich eigentlich freute da es mir sowieso unangenehm war denn das Teil was ich brauchte hing auch in meiner Augenhöhe, nur das ich es vorher nicht gesehen habe. Naja da hatte ich schon mein erstes Erlebnis am heutigen Tag. Ging ja noch alles gut.

Wir sind danach ins Hotel gefahren und haben schön gegessen und die Zimmer bezogen.

Danach gings ins LTU wo wir Ludgar, Martin, Ulf und noch einige andere trafen. Hier konnten wir aber nicht lange bleiben weil wir uns um 14 Uhr an der Tausendfreundemauer verabredet hatten.  Was wir bei der ganzen Sache nicht einkalkuliert hatten war das Wetter, denn pünktlich um 13:30 Uhr fing es an zu regnen. So ein Scheisswetter. An der Mauer trafen wir dann noch einige andere, hielten uns aber aufgrund des Wetters dort nicht so lange auf. Also rein ins Stadion. Wie immer wurde ich abgetastet und als er fertig war sagte ich zu ihm. Das war schön, machste das nochmal ? Ich sah ein breites Grinsen im Gesicht des Abtasters und schon war ich durch.

Wie es immer so ist im Stadion wusste keiner wieviel Geld sich noch auf der Knappenkarte befindet und so stellten wir uns in der grossen Schlange hinten an. Plötzlich kam Harty auf eine Superidee und sagte zu Ralle das er doch schon mal Bier holen soll. Ralle sagte zu Harty wie soll das gehen, ich stehe hier an um meine Karte aufzuladen damit ich dann Getränke kaufen kann. Ein kurzer Moment verging und dann kam der kluge Gedanke von Harty wieder. Ralle solle ihm Geld hierlassen und seine Karte. Er würde sie dann aufladen lassen und Ralle solle schon mal Bier holen. Womit soll ich Bier holen wenn Du meine Karte zum aufladen hier hast. Alle um uns herum bekamen diesen Dialog mit und lachten laut. So haben wir es geschafft das alle ein fröhliches Gesicht machten.

Das Spiel selbst war gut und bis zur 80.Minute auch ohne grosse Aufreger. Die letzten 10 Minuten hatten es in sich und zu guter Letzt blieben die  3 Punkte bei uns. Ein verdienter 3:1 Erfolg.

Wie immer ging es danach in den Fanclubverband und wir feierten mit Freunden, anschliessend dann wieder ins LTU und gegen 21 Uhr fuhren wir 4 dann zusammen mit Ludger ins Hotel. Natürlich verpassten wir wieder unsere Haltestelle und fuhren eine zu weit, das heisst Fussmarsch zurück wo ich auch so gerne laufe. Im Hotel haben wir dann nochmals gut gegessen und getrunken .  Das wir alle nicht mehr ganz alleine waren kann man an der Szene mit dem Julischka erkennen. Vor uns fünf standen Schnapsgläser mit Julischka gefüllt und anstatt Prost zu sagen, sagte Harty : Können wir noch eine Runde  Julischka bekommen? Die Hotelmama sagte das doch noch  Julischka vor ihm steht, aber das erkannte Harty nicht und er fragte wieder Können wir noch eine Runde Julischka bekommen?  Irgendwann merke es Harty das der Julischka schon da war und sagte Prost. Ich merkte es wurde langsam Zeit ins Bett zu gehen, schnell noch eine Runde Bier für Harty, Ludger und für mich bestellt, da Sabine und Ralle ja schon zu Bett gegangen sind, und gegen 00:00 Uhr waren Harty und ich dann auch im Hotelzimmer. Ich hatte leichte Schwierigkeiten den Fernseher  einzuschalten. Immer fragte dieser nach  irgendwelchen Einstellungen und das war mir dann zu blöde und es musste halt ohne Fernsehen eingeschlafen werden. Ein lieber Anruf von mir noch zu Hause und dann konnte ich zufrieden einschlafen.

Am nächsten Morgen fehlte irgendwas. Ach ja ! Normalerweise verliert Harty immer irgend ein Teil. Als wir aus dem Zimmer zum Frühstück gehen wollten kam die erwartete Frage von Harty. Wolle hast Du meine Jacke gesehen oder weg gelegt? Wir durchsuchten das Zimmer aber die Jacke blieb verschwunden. Wir gingen in Gedanken nochmals den gestrigen Tag durch und kamen zu der Erkenntnis das die Jacke im LTU oder im Restaurant vom Hotel sein muss.  Wir lagen richtig, denn als wir zum Frühstücksraum gingen kam die Hotelmama uns entgegen und sagte zu Harty das seine Jacke schon an seinem Platz hängt. Harty war erleichtert, endlich mal nichts verloren !

Die Rückfahrt war eigentlich total entspannt. Harty schlief, ich lass mein Micky Mouse Buch und Ralle und Sabine unterhielten sich.

Gegen 13 Uhr waren dann alle wieder zu Hause und das schöne Wochenende war vorbei.

Aber es wird ja nicht das letzte sein, das ich auf Schalke verbringen werde. Freu mich schon auf die nächste Fahrt

Wolfgang Reck


   

 

 

Mein Erlebnis der  Vereinsfahrt am 09.02.2014

 

Am 09.02.2014 wurde ich schon gegen 04:15 Uhr wach. Ich glaube das lag an  meiner Aufregung sowie meiner Vorfreude auf diese Fahrt. Meine Gedanken kreisten immer wieder um die Organisation. Hatte ich alles zusammen gepackt für die Unterhaltung im Bus? Sind die Eintrittskarten schon im Koffer? Hoffentlich ist der Bus rechtzeitig da? Schaffen wir die Einhaltung der Fahrtzeit? Sind die Plätze im Fanclubverband reserviert? Reichen unsere Getränke im Bus?  Sind alle Pünktlich an den ausgemachten Zusteigemöglichkeiten.  Hoffentlich hat der Zug aus Neustadt keine Verspätung.  Je mehr ich über alles nachdachte, je nervöser wurde ich. Alle 10 Minuten schaute ich auf die Uhr und war froh als meine Uhr mir 08:00 Uhr anzeigte, denn jetzt ging es los.

 

Ich fuhr die ersten Getränkekisten mit meinem Auto zur 1. Haltestelle und nahm dann auch noch meine Frau und Sabine mit. Die beiden sollten auf die Kisten aufpassen bis ich wieder da bin, denn mein Auto wollte ich nicht vor Ort stehen lassen. Das war ein Bild für die Götter als die beiden Frauen auf mehreren Kisten Bier, diversen Kolaflaschen , einer Reisetasche, einem Koffer sowie eine riesengrossen Plastiktüte aufpassen mussten. Innerlich musste ich ganz schön schmunzeln.

 

Mittlerweile waren schon ein paar Mitfahrer bei mir zu Hause eingetroffen und wir gingen gemeinsam zu Fuss zum Abfahrtsort wo ja die beiden Frauen auf uns warteten. Mittlerweile war es schon 08:30 Uhr und in spätestens 15 Minuten sollte der Bus da sein. So nach und nach trafen dann auch noch andere Mitfahrer ein, aber der Bus war immer noch nicht zu sehen. Ich merkte wie ich immer unruhiger wurde. Eine Zigarette nach der anderen wurde geraucht und dann plötzlich am Horizont erblickte ich den Bus. Ja das war sehr beruhigend für mich. Uwe unser Busfahrer begrüsste uns und als wir alle im Bus waren ging es zur nächsten Haltestelle zum Busbahnhof nach Haste. Auch hier verlief alles reibungslos und wir konnten pünktlich die Fahrt zur nächsten Haltestelle, unserem Vereinshaus, aufnehmen.  Gegen 09:20 Uhr waren wir dann am Vereinsheim und ich war sehr erfreut, dass alle restlichen Getränke welche wir mitnehmen wollten schon direkt an der Strasse bereitstanden. Wir begrüssten dann noch die Zusteiger und luden die Getränke in den Bus, sodass wir schon um 09:25 Uhr uns zur vierten und letzten Haltestelle aufmachten. Gegen 09:40 Uhr waren wir dann an der ausgemachten Haltestelle in Stadthagen und ich wurde wieder nervös. Warum? Weil noch keiner der Mitfahrenden da war. Klar waren wir 20 Minuten zu früh am ausgemachten Ort, aber trotzdem. Nach 5 Minuten Wartezeit kamen dann aber alle so nach und nach und wir konnten dann gegen 09:55 Uhr uns auf dem Weg nach Gelsenkirchen machen.

 

Ich begrüsste alle Fanclubmitglieder und Gäste und gab noch ein bisschen Informationen bzgl. der Fahrt und was uns an diesem Tage alles erwartet. Wir sangen dann gemeinsam unser Vereinslied und weil wir ja gute Gastgeber sind, wurde auch das Vereinslied unseres heutigen Gastes gespielt. Wir hatten nämlich auch einige Hannoverfans im Bus.

 

Wir waren gerade so mit dem gemeinsamen Singen fertig, als die ersten schon nach einer „Pinkelpasue“ schrien. Ja ja das liebe Bier wie es doch treibt, lach. Uwe unser Busfahrer sagte dann auch gleich, dass wir unsere erste Pause dann kurz hinter Bielefeld machen werden. Die 15 Minuten sind doch noch auszuhalten. Es wurde ausgemacht, dass wir eine Pause von 25 Minuten einlegen und ich muss sagen, es hat sich jeder daran gehalten.

 

Als wir dann wieder losführen, war ich mal wieder an der Reihe. Ich hatte mir im Vorfeld etwas ausgedacht. Ich stellte allen einige Fragen über Schalke und über unseren Gegner Hannover 96 und der mit dem besten Wissen über Schalke und der mit dem besten Wissen über Hannover 96 sollte  dann in einem Einzelwettstreit gehen. In die Endrunde haben es dann Hansi für Hannover 96 sowie Uwe für die Schalker geschafft. Jedem wurden 10 Fragen über den jeweiligen Verein gestellt. Ich weiss nicht, ob ich die Fragen zu schwer gemacht habe oder ob das wissen über den Lieblingsverein doch nicht so gross ist, denn beide schafften nur 6 Richtige Antworten . Das sind gerade einmal 60%. Als Dank für Ihr Wissen und als Belohnung für Ihr mitmachen bekamen beide eine Flasche Sekt bzw. Wein sowie ein Schal vom Gegner. Also der Schalker Uwe bekam einen Schal von Hannover 96 und der 96 Anhänger Hansi bekam den Vereinsschal der Koenigsblauentreue Schaumburg.

 

Dann wurde meine Frau und ich überrascht und ich war einfach perplex. Ich bekam als Dank für die Organisation der Fahrt ein Schreibetui geschenkt war mich sehr erfreute und meine Frau bekam als „angebliche“ Entschädigung das Sie öfters auf mich verzichten musste in der letzten Zeit einen Blumenstrauß aus Haribokonfekt. Eine tolle Geeste, obwohl ich weiss  nicht ob meine Frau nicht ab und zu froh ist wenn ich beschäftigt bin . Lach! Auf jeden Fall war ich so überrascht, dass ich total durcheinanderkam mit meinem Programm. Gegen 11Uhr wollte ich eigentlich die Predigt halten, es ist ja Sonntag und man ist ja gläubig. Aber durch diese Geeste der Geschenke vergass ich die Zeit und so haben wir erst gegen 12:00 Uhr das Schalke Unser zusammen gebetet.

 

Natürlich wurde auch wieder eine Tipprunde gestartet und jeder Tipp kostete 1€. Der oder diejenige welche den Spielausgang richtig tippt erhält den gesamten Wetteinsatz. Es wurde von 0:0 bis zu 5:4 alles getippt. Naja mal schauen wer am Ende richtig liegt.

 

Gegen 13 Uhr waren wir dann endlich auf Schalke angekommen und begaben uns zum Fanclubverband wo der Fantalk um         14 Uhr stattfinden sollte. Plätze wurde ja im Vorfeld reserviert. Irgendwie taten mir die Schalkefans ja leid, weil einige sich an unseren Tischen gesetzt hatten und wieder aufstehen mussten. Aber reserviert ist nun mal reserviert. Jetzt warteten wir auf den Fantalk. Leider waren an diesem Tag viele Holländer da, die machten aber soviel Stimmung und Krach, das sich Schalke kurzfristig entschloss den Fantalk abzusagen. Aber dadurch liessen wir uns unsere gute Stimmung nicht verderben. Gegen 16:00 Uhr machten wir uns dann auf um in die Arena zu gehen und uns das Spiel anzuschauen.

 

Dann begann das Spiel und ich war einfach nur begeistert von der Spielweise unserer Mannschaft. Neben mir sass nur jemand die nur am schimpfen war, wir würden nicht schnell genug und zu ungenau spielen. Wir wären zu blöd um den Ball im Tor unterzubringen u.s.w. Ich weiss ja warum, ihr Liebling Farfan hat in den ersten 20 Minuten nicht ganz so stark gespielt wie die anderen. Erst nach 20 Minuten wurde es von meiner Nachbarin etwas ruhiger und ganz zufrieden wurde sie erst als Farfan dann das 1:0 für uns schoss. Ich war in dieser Situation doppelt froh, zum einen weil wir 1:0 führten und zum anderen weil mich meine Frau nicht mehr mit ihrem gemaule nervte.

 

Als dann das 2:0 fiel war übrigens alles gut. Es passte einfach alles an diesem Tag. Wir haben ein klasse Spiel gesehen, das Wetter spielte mit, die Stimmung im Stadion war grossartig. Was wollen wir mehr dachte ich. Jetzt muss es nur noch mit der Rückfahrt gut klappen und es klappte sehr gut. Im Vorfeld wurde ausgemacht, dass alle spätestens um 20:00 Uhr am Bus sind um die Heimreise anzutreten und es waren alle pünktlich. Klasse habe ich nur gedacht. Ich war richtig Stolz in diesem Augenblick auf alle Mitfahrer. Die Stimmung im Bus war natürlich sehr gut, auch die Gästemitfahrer aus Hannover erkannten das unser Sieg hochverdient war und wurden regelrecht von der guten Stimmung angesteckt. Sehr gefreut habe ich mich als ich das Tippergebnis ausgewertet habe. Unser jüngster Mitfahrer hatte richtig getippt und auch ein Gast der kurzfristig für einen anderen eingesprungen ist. Die beiden teilten sich artig das Tippgeld.

 

Nach der ersten Rast war es so wie es eigentlich immer ist, die ersten schliefen zufrieden im Bus und die anderen feierten freudig und entspannt weiter. Gegen 22:30 Uhr haben wir dann die ersten Mitfahrer wieder zu Hause abgesetzt und auch ich stieg dann an der letzten Station gegen 23:40 Uhr aus. Es war ein langer Tag, aber es war ein wunderschöner Tag mit klasse Mitfahrern. So muss es sein und ich freue mich schon jetzt mit dieser Truppe die nächste Fahrt unternehmen zu dürfen. Danke Jungs und Mädels für die tolle Fahrt.

 

Glück auf

 

Wolfgang Reck